Kanonenfieber
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Unterstandsangst

Unterstandsangst lyrics by Kanonenfieber. Es tobt das Schlachtenungeheuer Erbarmungslos pflügt es das Land Im wahnsinn’gen Rausch endloses Feuer Martert uns...

Kanonenfieber visibility19 visits
person Curated by Ethan Walker LyroVerse team
Lyrics

Unterstandsangst

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Es tobt das Schlachtenungeheuer

Erbarmungslos pflügt es das Land

Im wahnsinn’gen Rausch endloses Feuer

Martert uns den Verstand

Ich sitze hier im Morast

Der Stollen ist tief gegraben

Stund um Stund im Schutz der Nacht

Suchen Schutz vor MG Garben

Das Blut gefriert mir in den Adern

Mein ganzer Körper verkrampft

Die Beine schütteln, die Zähne klappern

In mir wächst die Unterstandsangst

Nichts zu trinken und auch nichts zu fressen

Im Tod haben wir uns verschanzt

Kein Entrinnen und kein Verstecken

In mir wächst die Unterstandsangst

Viele Stunden schweigen wir schon

Man versteht ja auch kein Wort

Der Lärm so unerträglich laut

Zerrt mich weg von diesem Ort

Die Feldrekruten frisch zur Front

Seit 5 Tagen sind sie bei uns

Ihre Welt liegt in Scherben nun

Zerbrochen in Feuersbrunst

Die Lippen zittern, die Augen trüb

Der Schaum läuft ihm am Maul hinab

Er läuft im Kreis ohne Unterlass

Der Stollen hier, sein sicheres Grab

Das Blut gefriert mir in den Adern

Mein ganzer Körper verkrampft

Die Beine schütteln, die Zähne klappern

In mir wächst die Unterstandsangst

Nichts zu trinken und auch nichts zu fressen

Im Tod haben wir uns verschanzt

Kein Entrinnen und kein Verstecken

In mir wächst die Unterstandsangst

Er faselt Worte

Die Hände zu Fäusten geballt

Sein Leben verliert seinen Sinn

Unter der Kanonen Schall

Der Dreck rieselt auf uns nieder

Der Stollen gibt stetig nach

Seit Tagen schon unter Feuer

Und keine Sekunde Schlaf

Die Mannschaft ist ermattet

Nur apathisches Starren

Wann kommt der Gegenangriff

Wie lang müssen wir noch ausharren

Der junge Rekrut rennt schnurstracks zum Ausgang

Bleib stehen! Ich halt ihn auf

Geh nicht dort hinaus in das Trommelfeuer

Mein Junge, sonst gehst du noch drauf!

Er schreit in Panik und Angst

Schlägt um sich nur im Trieb

Er trifft mich stark und ich taumle

Als er sich vorbei schiebt

Ich lauf ihm nach zum Stolleneingang

Schon rennt er aufs freie Feld

Ich höre eine Mine fliegen

Und Gott weiß, wo diese fällt

Noch rennt er in Richtung Front

Schritt um Schritt fest gesetzt

Bis die Mine krachend einschlägt

Und ihn in der Luft zerfetzt

Das Blut gefriert mir in den Adern

Mein ganzer Körper verkrampft

Die Beine schütteln, die Zähne klappern

In mir wächst die Unterstandsangst

Nichts zu trinken und auch nichts zu fressen

Im Tod haben wir uns verschanzt

Kein Entrinnen und kein Verstecken

In mir wächst die Unterstandsangst

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